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INGO GERKEN (DE)

Les éléments d'air

3. - 18. Oktober 2008

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Installationsansicht: Les éléments d'air © Ingo Gerken, 2008

Mit der Arbeit „ Les éléments d'air“ packt Ingo Gerken das Leervolumen des unteren Raumes ganz sauber in Regale. Er entwirft eine Art luftdichte Zelle und konstruiert ein Lager, in dem alle Elemente, Mittel und Faktoren der Ausstellung ambivalent durchdachte Spuren hinterlassen.
Im oberen Stock zeigt er nie zuvor gezeigte Videosketches, die im Jahr 2005 entstanden sind.

Er selber sagt zu seiner Installation bei zwanzigquadratmeter:
" ... Ich habe versucht einen autonomen Zustand zu erzeugen, ohne künstlerisch oder intentional großartig einzugreifen. Nichts ist wirklich fest miteinander verbunden, die Situation arretiert sich von selbst. Alle Elemente hängen quasi eigenmächtig voneinander ab und beziehen sich aufeinander. Das eine wäre nicht da ohne das andere. Natürlich wurde zunächst eine genaue Grundsituation hergestellt und ein paar räumliche, skulpturale und farbliche Entscheidungen getroffen, aber der Rest der Produktion passiert dann eben in dieser Konstellation fast von alleine. Die Regale sind also keine Ständer für Spraydosen, sondern sie gliedern vielmehr den leer gelassenen Ausstellungsraum in Linien, Ebenen und Richtungen. Und in Licht- und Schattenbereiche. Die Spraydosen sind ebenfalls eher nur Richtungsgeber für die Farben, als daß sie die hier ausgestellten Objekte wären. Aber sie sind eben beides und funktionieren ja auch als die Stellen des Raumes, wo sich alles komprimiert, wo das ganze aufrecht stehende Blech plötzlich durch einen Druck auf die Düse in Farbe und Luft aufgeht. Im Grunde ist das Ganze eine Metallskulptur, die an ihren Rändern sprüht und spuckt und dabei den sie umgebenden Raum auf verschiedene Arten erst herstellt, ihn markiert und überbrückt. Und am Ende ist diese Skulptur dann nichts weiter als ihr eigenes Display, weil sie die Farbteilchen aus der Raumluft wieder auffängt und auf der gesamten leeren Regalfläche, die sie selbst dafür zur Verfügung stellt, als Ablagerung sichtbar macht..."



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Alle Bilder: Les éléments d'air © Ingo Gerken, 2008

Ingo Gerken *1971 Lippetal / Westfalen
Ausbildung:
1995-00 Studium Freie Kunst / Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung, Kiel
1999 Studium Environmental Art / Glasgow School of Art, Schottland
Einzelausstellungen (Auswahl):
2008
THE EXTENSION OF NOTHING / Pianissimo, Mailand
KURZE MOMENTE INNERER RUHE / Gitte Weise Galerie, Berlin
UNTITLED LANDSCAPE / Kvant, Berlin
ONE PLUS ONE (with Sarah Ryan) / University of Southern Queensland, Toowoomba
2007
HELP, SORRY, WOW. / Pianissimo, Mailand
JAZZ / Le9bis - Espace de Création Contemporaine, Saint Etienne
CITYWORKS / BirchLibralato Gallery, Toronto
2006
INGO GERKEN / Gitte Weise Galerie, Berlin
WHAT IS THE DIFFERENCE BETWEEN COOPERATION AND COOPERATION (mit Stella Geppert) / Trottoir, Hamburg
2005
PAVILLON / Neues Problem, Berlin
BEEP / Künstlerdorf Schöppingen
2004
SILBER (mit Michael Günzburger) / Schalter, Basel
FEUILLETON / Förderverein Aktuelle Kunst, Münster
2003
WORK WHICH COULD BE MINE / Barbara Holstein Gallery, Paris


Weitere Infos unter :
www.gitteweisegallery.com
www.pianissimo.it
www.phantom-verlag.de
www.google.com

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GUILLAUME PILET (CH)

These foolish things

Neue Arbeiten

6. - 19. September 2008

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Installationsansicht: These foolish things © Guillaume Pillet, 2008


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These foolish things, 2008
Salzteig, 16 teilig, variable Maße


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Too hot not to cool down, 2008
Linoldruck, 7er Auflage, je 18x24 cm


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Two Bananas in a Berlin Bar, 2008
Linoldruck, 30x40 cm (Unikat)


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Two Bananas in a Berlin Bar, 2008
Acryl auf Leinwand, Diptychon, je 24x18 cm


Jurybericht des Prix Mobilière Young Art 2008

Guillaume Pilets Kunst sucht nicht das Neue, sie findet das bereits Vorhandene und arrangiert es ohne Hierarchie, aber nicht unreflektiert. Kunst und Kunsthandwerk begegnen sich auf gleicher Ebene, ebenso Hoch- und Populärkultur, Professionalität und Amateurhaftigkeit, primitive Kunst und akademische Präsentationsformen.

Pilet zählt zu jener Generation junger Künstler aus der Romandie, die sich den kunst- und kulturhistorischen Diskurs verinnerlicht haben und sich in ihren Werken kritisch damit auseinandersetzen.

Mit einem breit gefächerten Repertoire an Techniken und Bezügen macht Pilet das kulturelle Erbe zum Thema seiner Kunst. Die Selbstreflexion findet ihren Ausdruck in spielerischen und ungenierten Arrangements. Der Künstler ist kein Missionar, die Kunst nicht wichtiger als der Rest der Welt. Pilets künstlerische Methode ist die reflektierte Lässigkeit: "You call it madness, I call it love".

Rea Reichen


Rapport du jury du Prix Mobilière Young Art 2008

Guillaume Pilet ne recherche pas la nouveauté, il prend les idées et les concepts qui existent et les arrange à sa manière, sans souci de hiérarchisation. Chez lui, art et artisanat, culture savante et culture populaire, professionnalisme et dilettantisme, art primitif et formes de présentation académiques ne sont pas antinomiques, tout se côtoie sur un même plan.

Pilet fait partie de cette jeune génération d'artistes romands qui ont intériorisé le discours historico-culturel sur l'art et qui l'appliquent dans leurs oeuvres avec un esprit critique. Usant d'une grande variété de techniques et de références, Pilet fait de l'héritage culturel le thème même de son art. Sa vision personnelle s'exprime à travers des arrangements ludiques et audacieux.

L'artiste n'est pas un missionnaire, l'art n'est pas plus important qu'autre chose. L'approche artistique de Pilet est caractérisée par une sorte de désinvolture raisonnée: "You call it madness, I call it love".

Rea Reichen


Guillaume Pilet *1984 Payerne
Ausbildung:
Diplom HEA in Bildender Kunst,
Ecole cantonale d'art de Lausanne / ECAL / Lausanne university of art and design, 2007
Einzelausstellungen:
These foolish things, 20qm, Berlin
A certain je ne sais quoi , Centre culturel suisse, Paris, 2008 (N. Trembley)
Cosmogonic, Forde, Genève, 2007 (F. Bénichou)
Baby I swear it's deja vu, Espace Bellevaux, Lausanne, 2007
El mundo no basta, Espace Basta, Lausanne, 2007
Gruppenausstellungen (Auswahl):
Swiss art award 2008, Basel, 2008
Abstraction extension, Fondation Salomon, Alex, 2008 (J. Fronsacq, Ch. Besson, S. Gross)
Art Brussels, Galerie Alain Gutharc, Bruxelles
Flexibility / flexibility / flexibility, Galerie Evergreene, Genf, 2007 (F.Stroun, S. Gross)
Swiss Art Award 2007, Basel, 2007
Accrochage{Vaud 2007}, Espace Arlaud, Lausanne, 2007


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TINA SCHOTT (BE)

Collagen und Zeichnungen

Neue Arbeiten

3. - 19. Juli 2008

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© Tina Schott, 2008

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Tina Schott zeigt mit ihren Collagen und Zeichnungen fragmentarische Sammelsurien aus buntgemischten Gefundenem und Erfundenem. Gespickt mit humorvollem Unterton balancieren sie zwischen schöner Fiktion und tragischer Scheußlichkeit. Leichthändig entstehen hier absurde Konstellationen, die ihre eigene narrative Struktur bilden.


Tina Schott *1975 München
Studium:
2006 Diploma at university of art Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Auszeichnungen:
2003 Winner of the Focus Award, Germany, In den Gärten meiner Töchter
since 2003 jurymember of Szpilman Award
Off-Space
since 2002 Roxi, exhibitionspace and club in a former public toilet in Offenbach
Ausstellungen (Auswahl):
2007
Suche treu, so findest du- ein Narrenhof, AIR Antwerpen, Belgium, collaboration with Tina Kohlmann
Fresh Trips, Kunstraum Innsbruck, österreich, group exhibition
Death of Bling, Frankfurt, group exhibition
Revue, UFO, Frankfurt, group exhibition
2006
Ladies jour fixe, Factor 44, Antwerp, Belgium, group exhibition
Le kiosk, Karlsruhe, group exhibition
Bushido, Frankfurt, group exhibition
2005
Rita + Roxi auf Abwegen, Klauprechtstrasse, Karlsruhe
Copy your Idol, Kunsthalle Berlin Pankow, group exhibition
2004
Show me your sexy urbanity, Atelier Krecker/Petri, Frankfurt, group exhibition
Emporter des femmes à paris, Goetheinstitut, Athen, group exhibition
Emporter des femmes à paris, Frankensteiner Hof, Frankfurt, group exhibition
Schluß mit Cool, Atelier Krecker/Petri, Frankfurt, group exhibition
Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein, De Pints, Belgium, group exhibition


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ERIC EMERY (CH)

Sie bewegt sich doch

Installation und Video

31. Mai und 1. Juni 2008


© Eric Emery, sie dreht sich doch, 2008

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© Eric Emery, ohne Titel, Installationsansicht, 2008

Wie in vielen anderen Videos des Schweizer Künstlers Eric Emery steht auch in Sie bewegt sich doch die Bewegung im Vordergrund.
Doch was Emery in seiner gewohnten Leichtigkeit gelingt ist mehr, stellt er doch feststehende physikalische Gesetze auf den Kopf.
Die in Gegenrichtung laufenden Handläufer einer Rolltreppe lassen die Erde endlos rotieren.


Eric Emery *1975 Lausanne
Studium: ecal, Lausanne
Ausstellungen:
Don't follow me, I'm lost too, Substitut, Raum für aktuelle Kunst aus der Schweiz, Berlin, 2009
Spuren.Wachsen, Substitut, Raum für aktuelle Kunst aus der Schweiz, Berlin, 2008
When fears become forms, CAN, Neuchâtel, 2008
Accrochage, Espace Arlaud, Lausanne, 2008
Salty tears, frederik foert berlin, Berlin, 2007
European Media Art Festival, Osnabrueck, 2007

Eric Emery ist Gründer und Leiter des Pojektraums zwanzigquadratmeter


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DANIEL KÖTTER (DE)

Ein Kinderspiel

9 movements for 2 super8 cameras and 18 prints
Videoinstallation

2. bis 17. Mai 2008

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© Daniel Kötter, Ein Kinderspiel, Installationsansicht, 2008


Die neun 2-kanaligen Super8-Filme von Daniel Kötter erkunden Bewegungsmöglichkeiten der Super8-Kamera, ungeschnitten und simultan. Eine Erkundung im nostalgischen Gewand: Synchron-Techniken und Kamerafahrten aus der digitalen Ära, übertragen auf die Ästhetik der ersten Privat-Filme aus der Kindheit. Kinderspielplatzgeräte dienen als Kulisse für Bewegungsstudien und -analysen: Schaukeln, Wippen, Drehen. Die Mechanik, nicht das Subjekt, generiert Ablauf und Bewegung.
Ein Pas de deux der beiden Kamera-Protagonisten.


Daniel Kötter *1975
seine Mehrkanal-Videoinstallationen wurden auf zahlreichen internationalen Festivals, in Konzerthäusern, Galerien und Theatern gezeigt (u.a. am Hebbel-Theater Berlin, in den sophiensaelen, den KW-institute for contemporary art Berlin, im Festspielhaus Hellerau Dresden, der kleinen szene der Semperoper Dresden, Casa da musica Porto, deSingel Antwerpen, Konzerthaus Wien und im Rahmen von Ultraschall-Festival Berlin, maerzmusik, musica viva München, Ostseebiennale für Klangkunst, Dresdner Tage für zeitgenössische Musik, Tanz im August, Rencontres Internationales Paris/Madrid/Berlin, emaf Osnabrück, Warschauer Herbst sowie Rohkunstbau; eine fruchtbare interdisziplinäre Zusammenarbeit brachte ihn mit Komponisten wie Helmut Oehring, Thierry Blondeau, Christoph Ogiermann, Jennifer Walshe und Iris ter Schiphorst, Musikern und Klangkünstlern wie Travis Just, Daniel Teige und Boris Baltschun, sowie mit den Choreographen und Regisseuren Sasha Waltz, Paul Gazzola, Julian Klein und Petra Sabisch zusammen. Er arbeitete mit Ensembles wie Apartment House London, Ensemble Aventure, Kammerensemble Neue Musik Berlin, Ensemble Mosaik, object collection New York, aroseis. Videoinszenierungen u.a. zu Musik von Luigi Nono, Iannis Xenakis, Helmut Oehring und Franco Evangelisti). Seit 2000 Künstlerischer Leiter des labor für musik:theater berlin (http://www.labor-musik-theater.de/). 2008 ist Daniel Kötter Stipendiat der Akademie Schloß Solitude.


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LUC MATTENBERGER (CH-UK)

140 hours running art gallery

15. bis 29. März 2008

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© Luc Mattenberger, 140 hours running art gallery, 2008

Eigens für den Projektraum zwanzigquadratmeter konstruiert der junge Genfer Luc Mattenberger eine faszinierende, fast lebendig wirkende Maschine mit dem Titel 140 hours running art gallery. Sie wird angetrieben von altem Frittieröl aus umliegenden Friedrichshainer Imbissbuden, dass sie in 140 Stunden brummend, speiend und geruchsintensiv um ihrer selbst willen verbraucht und recycelt.
Kein ungewöhnliches Set up für Luc Mattenberger, der immer wieder Maschinen und Motoren zu Kunstwerken umfunktioniert und mit 140 hours running art gallery zum ersten mal in Berlin zu Gast ist. Für sechs Wochen hat er auf Einladung von Eric Emery, dem Kurator von zwanzigquadratmeter, die Installation in Berlin entwickelt.



Une légère odeur de frite...

Un peu âcre, doucereuse même...Suivre ce parfum d'huile usée. Parcourir le chemin olfactif pour déchiffrer l'énigme. Parvenir à une cour intérieure, poursuivre l'intrigue qui se dérobe. Odeur pénétrante, presque dérangeante. Surtout en ces lieux. N'est-ce pas là l'emplacement d'une galerie d'art? On en douterait, les vingt mètres carrés de la bien-nommée zwanzigquadratmeter, soudainement envahis de bruit et de fureur.

Elle apparaît enfin, déchirant le mystère, elle trône en plein milieu de la pièce, sur son piédestal blanc. La machine. L'origine de tout, ou presque. Depuis les grandes années de l'utopie du progrès, celle des révolutions industrielles de la fin du XVIIIe siècle, elle accompagne toutes les avancées humaines. La machine: celle qui permet nos gestes quotidiens, qui sèche nos cheveux le matin et mélange la soupe le soir, elle nous emmène sur la route du sud ou l'autoroute du nord, dans l'inévitable quatre-roues. Elle abreuve aussi le supermarché, laboure les champs et coupe le gazon. Il suffit d'un simple clic pour la mettre en marche.

L'habitude et l'omniprésence de ces objets ont ôté toute splendeur à ce qui les meut. Et plus rien ne nous y émeut. Leur mécanisme nous étant délibérément et invariablement caché. Dans 140 HOURS RUNNING ART GALLERY, Luc Mattenberger éveille à nouveau à cette beauté, trop souvent dénigrée. Soulevons le capot ! Et redécouvrons le moteur et ses rouages. Le voici présenté sur son socle, telle une pièce de musée. Serait-ce alors la relique d'un temps qui disparaît ? L'utopie industrielle n'est plus, le moteur reste. Il reste, mais il est oublié, occulté. Luc Mattenberger répare ce défaut de vision et aiguille notre regard sur cet objet sculptural. L'artiste magnifie le cylindre, fait naître le pot d'échappement, esquisse le filtre à air. Les formes apparaissent, les volumes se dessinent, dans toute leur grâce géométrique. Une indéniable magie émerge de cet objet, mystérieux et opaque pour beaucoup. Coulissements de pistons, mouvements de soupapes, déflagrations prédisant l'explosion. Deux temps, trois temps, quatre temps, c'est une valse qui nous est jouée.

La machine vit ! Elle ronronne, tousse, aboie ou gronde selon la partition du moment. Elle respire et frémit, en attente d'une mission. Qui ne sera ici que celle de se montrer dans sa nudité la plus magnifiée, telle une Vénus naissant d'un concert de pistons, émergeant d'une brume polluée, dans des senteurs de friture brûlée. Poésie et provocation chantent ici sur une même mélodie. L'artiste éveille et réveille. Pour un nuage de fumée rendu visible, combien nous empoisonnent ?

En mettant en scène une odorante pollution, alimentée par l'huile usée des restaurants du quartier, Luc Mattenberger attire notre attention sur les solutions factices apportées aux maux environnementaux. Moteur Diesel et carburant végétal sont désormais érigés en unique issue au problème des énergies fossiles. Mais qui assumerait le parfum permanent d'innombrables voitures roulant à l'huile de friture? Aux visiteurs de 140 HOURS RUNNING ART GALLERY de le dire...

Séverine Fromaigeat, 2008


Luc Mattenberger *1980
Studium esba - head Genf
Ausstellungen: Kunstpreis der Nationale Suisse, Liste 07, Basel; Artistes et créateurs d'aujourd'hui, Centre d'art contemporain, Genève, 06; Swiss Art Awards, Basel, 07; Plattform 07, Zürich
Preise: Kunstpreis der Nationale Suisse, 2006


www   CV+ (pdf/7M)



Diese Ausstellung wird gefördert durch /
L'exposition bénéficie de l'aide à la production du


Fonds cantonal d'art contemporain (FCAC), DIP - République et Canton de Genève


mit Unterstützung von /
avec l'appui de:


Alfred Richterich Stiftung

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ATHENE GALICIADIS (CH)

STERKOBILIN

15. Dezember 2007 - 12. Januar 2008

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© Athene Galiciadis, Sterkobilin, 2007, Ausstellungsansicht

Sterkobilin ist die erste Einzelausstellung der jungen Zürcher Künstlerin Athene Galiciadis, die im Projektraum zwanzigquadratmeter ihre Arbeiten erstmals in Berlin ausstellt.

Athene Galiciadis malt mit Öl auf Zeitungspapier und lässt mit vielen transparenten Farbschichten unwirkliche Formenwelten entstehen. Immer wieder beschäftigt sie sich mit demselben Formobjekt, welches dann auch in ihren Skulpturen auftaucht. Ganz im Gegensatz zu ihren über mehrere Monate ausgearbeiten Bildern stehen ihre spontan und direkt gestalteten Skulpturen.
Ihre Ideen schöpft sie aus Parallelgeschichten und fiktiven Möglichkeiten. Dabei konzentriert sie sich auf die Unmöglichkeit der direkten übersetzung.


Athene Galiciadis (*1978) studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Ecole cantonale d'art de Lausanne (ECAL) Bildende Kunst. 2007 gewann sie den Preis der Ernest Manganel Stiftung. Sie war eingeladen zu zahlreiche Gruppenausstellungen in Zürich, Lausanne, Neuchatel und Saint-Etienne/Frankreich.


Sterkobilin (pdf/2M)  CV (pdf/50K)  CV+ (pdf/6M)   

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© Athene Galiciadis, Ohne Titel, 2007

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© Athene Galiciadis, Sterkobilin, 2007



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LEO (UK)

RUMPELSTILTSKIN

a work in progress

15. - 30. September 2007

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leoskpdisco
leoskpdisco
© Leo, RUMPELSTILTSKIN, 2007

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© Leo, NEWS, 2007




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Eric Emery
Petersburger Straße 73
Seitenflügel, 1. und 3. OG
D - 10249 Berlin

+49(0)177 46 28 563
info@20qmberlin.com

M10 Bersarinplatz - U5 Frankfurter Tor - S Storkower Straße

(c) zwanzigquadratmeter 2008